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Wanderung empfohlene Tour

Traumschleife Rabenlay

· 13 Bewertungen · Wanderung · Hunsrück
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Tourist-Info Hunsrück-Mittelrhein - Zentrum am Park Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Wegweiser an der Traumschleife Rabenlay
    / Wegweiser an der Traumschleife Rabenlay
    Foto: Klaus-Peter Kappest, Projektbüro Saar-Hunsrück-Steig
  • Blick bis in die Eifel
    / Blick bis in die Eifel
    Foto: Klaus-Peter Kappest, Projektbüro Saar-Hunsrück-Steig
  • / Am Eifelblick
    Foto: Klaus-Peter Kappest, Projektbüro Saar-Hunsrück-Steig
  • / Blick über das Tal
    Foto: Klaus-Peter Kappest, Projektbüro Saar-Hunsrück-Steig
  • / Schönstattkapelle
    Foto: Thomas Biersch, Tourist-Information Emmelshausen
  • / Sonnenuntergang über dem Hunsrück
    Foto: Klaus-Peter Kappest, Projektbüro Saar-Hunsrück-Steig
  • / Waldsee
    Foto: Thomas Biersch, Tourist-Information Emmelshausen
m 400 300 200 14 12 10 8 6 4 2 km Bushaltestelle Eifelblick Traumschleife Rabenlay Schönstattkapelle Aussichtspunkt Rabenlay … Rabenlay

Fernsichten bis weit in die Eifel bestimmen den ersten Teil der Wanderung. Anschließend beeindruckt das enge Kerbtal des Baybachs mit kirchturmhohen Felsen – der Canyon des Hunsrücks. Nach längerem Anstieg im Wald mit dem Aufstieg zum Felsen der Rabenlay dominieren nochmals Weitsichten über den Hunsrück, übers Moseltal und bis in die Eifel.




mittel
Strecke 15,5 km
4:15 h
389 hm
389 hm

Die Traumschleife überrascht gleich nach dem Start mit dem Aussichtpunkt „Eifelblick“.

Eine Schautafel erläutert fast jede Senke, aber vor allem die Eifelhöhen: Über das Baybach- und Moseltal blicken wir weit in die Eifel, erkennen die Hohe Acht, die Nürburg, den Laacher Kopf und auch das Siebengebirge. Hier findet man auch die erste von acht Infotafeln zu den vier Elementen, die den Wanderer auf der gesamten Strecke begleiten.

Vorbei am Sonnenhof beginnt der Abstieg ins Tal, das als „Canyon des Hunsrück“ bezeichnet wird. Der Weg schraubt sich nach unten. Im engen Tal verläuft der Weg auf schmalem Pfad entlang des Wassers. Manche Felsmassive türmen sich Kirchturm hoch nach oben. Bis zur ehemaligen Weins-Antone-Mühle bleibt der Weg im engen Tal. An den Mauerresten kann man erkennen, dass die Mühle früher ein ausgedehntes Anwesen war. Am alten Mühlengemäuer verlässt man das Tal nach oben. Das letzte Teilstück zur Rabenlay ist steil. Dafür wird man mit besonderen Aussichten übers Waldgebiet oberhalb des Baybachtals belohnt.

Die Schlußschleife führt über das Höhenplateau rund um Gondershausen, vorbei am verträumt liegenden Waldsee mit Rastplatz und der romantischen Schönstattkapelle.

Der Wanderweg wurde vom Deutschen Wanderinstitut mit 73 Punkten bewertet.

Autorentipp

Sehenswert ist in Gondershausen am Besembennerkreisel die Holzfigur des "Gondersche Besembenners". "Besembennen" ist das Hunsrücker Dialekt-Wort für "Besenbinden". Am Kreisel wird die alte Gondershausener Tradition erklärt. Auf einer Infotafel erfahren wir alles über diese traditionelle Handwerkskunst, die noch bis ins 21. Jahrhundert hinein ausgeübt wurde.
Profilbild von Thomas Biersch
Autor
Thomas Biersch 
Aktualisierung: 23.08.2021
Premiumweg Deutsches Wandersiegel
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
416 m
Tiefster Punkt
243 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Die Traumschleifen haben teilweise steile, schwierige und bei Regen- oder Winterwetter rutschige Passagen. Deshalb sind
Trittsicherheit und gute Kondition unbedingte Voraussetzungen zum Erwandern dieser Premiumrundwanderwege.

Weitere Infos und Links

Info: www.rabenlay.de
Touristinformation im Zentrum am Park, Rhein-Mosel-Str. 45, 56281 Emmelshausen
Tel. 06747 - 93220, www.hunsrueck-mittelrhein.de

Hunsrück-Touristik GmbH, Gebäude 663, 55483 Hahn-Flughafen
Tel. 06543 - 507700, www.hunsruecktouristik.de

 

Start

Parkplatz an der Gunthershalle (Gondershausen) oder am Kreisel in Gondershausen (401 m)
Koordinaten:
DD
50.164535, 7.486141
GMS
50°09'52.3"N 7°29'10.1"E
UTM
32U 391879 5558021
w3w 
///geburtstag.nehmen.digitaler

Ziel

Parkplatz an der Gunthershalle (Gondershausen) oder am Kreisel in Gondershausen

Wegbeschreibung

Vom Parkplatz an der Gunthershalle führt ein kurzer Zuweg zum Eingangsportal der Traumschleife Rabenlay nördlich von Gondershausen. Dort erfahren wir einiges zum Thema „Die 4 Elemente“. Unterwegs werden wir auf weiteren Infotafeln Lehrreiches zu diesem Thema erfahren.
Ein schmaler Pfad führt durch den Wald, bevor wir die ersten weiten Aussichten über die Hunsrückhöhen genießen können. Am Rastplatz Eifelblick können wir die Hohe Acht und die Nürburg in der Eifel deutlich sehen und bekommen auf einer Schautafel auch die einzelnen Erhebungen und erloschenen Vulkane erklärt.
Mit diesen Ausblicken geht es weiter entlang von Streuobstwiesen und Wäldern, bis wir das Biotop am Sonnenhof erreichen. An der Sinnesbank am Windradblick werden uns die Standorte der Windräder im Hunsrück erläutert. Natürlich übernehmen wir keine Gewähr für Vollständigkeit.
Dort können wir auch die ersten Aussichten über das Baybachtal genießen, das jetzt unser Ziel ist. Bald erreichen wir den Wald und es geht hinab in den “Canyon des Hunsrücks”. Kirchturmhohe Felsen säumen jetzt unseren Weg. In Millionen von Jahren hat sich das Wasser seinen Weg entlang der Rabenlay gegraben. Es empfiehlt sich eine kleine Rast an der Ruine der Weins-Antone-Mühle, denn gleich geht es bergauf auf den Felsen, der der Traumschleife den Namen gab.
Vielleicht sind wir etwas außer Atem, wenn wir oben ankommen, aber die tollen Ausblicke vom Felsmassiv entschädigen für die Anstrengungen. Wir machen eine kurze Rast und genießen die Stille auf einer Sinnesbank.
Wir verlassen diesen herrlichen Platz und wandern zuerst durch Wald, dann über Feld- und Wiesenwege bis der nächste Rastplatz an einem kleinen Wäldchen erreicht wird. Recht unscheinbar sieht diese Bauminsel aus, doch wenn wir einen Blick hineinwerfen, erkennen wir, dass hier einige Erdbewegungen stattfanden. Hier wurde bis Ende des ersten Weltkrieges Eisenerz im Tagebau gewonnen.
Vorbei an Pferdekoppeln geht es talabwärts, bevor wir den Ginsterberg hochsteigen. Am Neubaugebiet wählen wir eine interessante Wegealternative über den Lärmschutzwall, der uns tolle Blicke über den Ort bis zu den Tälern von Baybach und Ehrbach ermöglicht.
Direkt dahinter passieren wir den Besembennerkreisel, der die Gondershausener Tradition des Bindens von Reiserbesen symbolisiert.
Der Weg führt uns weiter zum Aussichtspunkt Steinkaul, wo wir den Rhein-Mosel-Dreieck-Blick genießen. Dort können wir z.B. das zweit- und das dritthöchste Bauwerk von Rheinland-Pfalz sehen. Welche das sind? Das erfahren wir auf der Infotafel vor Ort.
Von der Steinkaul sind es nur 600 Meter bis zum Waldsee, einem herrlichen Biotop, das zur Rast einlädt.
Frisch gestärkt geht es zur letzten Etappe der Wanderung. Kurz vor dem Zielpunkt finden wir im Wald einen Ort der Besinnung, die sehr gepflegte Schönstattkapelle.   Hier können wir die Wanderung noch mal Revue passieren lassen, bevor es über einen schmalen Waldpfad zurück zum Ausgangspunkt geht.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Anfahrt

L206 nach 56283 Gondershausen

Navigation: Buchenweg 3, 56283 Gondershausen

Parken

Parkplatz an der Gunthershalle (Gondershausen)

Koordinaten

DD
50.164535, 7.486141
GMS
50°09'52.3"N 7°29'10.1"E
UTM
32U 391879 5558021
w3w 
///geburtstag.nehmen.digitaler
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Kostenlos:
Broschüre "Erlebnis Traumschleifen" mit Wegskizzen, Höhenprofile, Kurzbeschreibungen und Einkehrtipps zu allen 111 Traumschleifen
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Infos und Anforderung auf www.saar-hunsrueck-steig.de/prospekte

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Ausrüstung

Festes Schuhwerk (Wanderschuhe) wird dringend empfohlen.

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Bewertungen

3,7
(13)
Markus D
24.07.2021 · Community
Eine beeindruckende Passage durch die Baybachschlucht und der Blick von der steilen Rabenlay sind wunderbare Teile dieses Wanderwege. Der Rest sind Wiesenwege durch endlose Raps-, Getreide und Wiesenflächen, die sich sehr, sehr in die Länge ziehen. Die Wiesenwege waren teilweise gemäht, teilweise recht hoch - das scheint daraufhin zu deuten, dass man zu keinem Zeitpunkt alle Wiesenwege vernünftig hat. Ich bin gegen den Uhrzeigersinn gelaufen, würde aber die andere Richtung empfehlen: dann hat man die Höhepunkte in der zweiten Hälfte des Weges und es zieht sich nicht so.
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Gemacht am 21.07.2021
Martin Zett
11.07.2021 · Community
Die Baybachklamm ist den Weg vom Startort wert. Der Weg zurück ab/um Gondershausen hätte nicht zwingend nach Streckemachen wirken müssen. Die Natur meinte es Anfang Juli schon recht gut mit uns. Heidelbeeren und Himbeeren gab es ausreichend. Interessant auch, dass es schon so viele Pilze gab.
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Foto: Martin Zett, Community
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Foto: Martin Zett, Community
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Delleré René 
13.06.2021 · Community
Sehr großer Parkplatz hinter der Gunthershalle in Gondershausen mit 400 m Zuweg zu der Traumschleife. Unsere Wanderrichtung ging gegen den Uhrzeigersinn. Gut gekennzeichneter Weg, manchmal etwas unnütze kleine Etappen durch zerstörten Wald wo man dann 100m weiter wieder an dem gleichen Weg heraus kommt. Die (sehr) vielen Km auf den Wiesenwegen sind nicht so ohne, gut abgemäht, aber das Heu bleibt liegen und versteckt so manche Unebenheiten auf diesen Wegen, was die Gelenke schon beansprucht. Genügend Rast- und Sitzbänke, die kleine je gewanderten Km-Schilder vorhanden, Infotafeln gibt es auch genügend, die Kennzeichnung des Wanderweges ist völlig ausreichend. Stark unterschiedliche Natur, ein leider kleinerer Teil entlang des sehr flotten Baybaches, der andere größere Teil überwiegend durch endlose Getreidefelder und leider sehr uniforme Grasflächen. Blumen sieht man selten, Blumenfelder eher überhaupt nicht. Ab Km 7,5 geht es bergauf und man muss das schöne Baybachtal (der Canyon des Hunsrücks) bei einer aufgegebenen Mühlenruine leider verlassen. Ich denke, dass diese Wanderung die längsten Wiesenwege von allen Traumschleifen hat. Das Thema der vier Elemente ist sehr gut hervorgehoben und informativ gemacht. Auf dem Rückweg werden noch ein paar Besonderheiten wie die Erzgrube Petrus, vorbei an der Natur-Lärmschutzwand und dem etwas grimmig dreinschauendem „Besembenner“, bei Km 12 die „Steinkaul“, dann der Waldsee sowie die alte Eiche sowie eine der bekannten und zahlreichen Schönstadtkapellen. Man sieht, auch der Rückweg aus dem Tal bietet so einiges. Mit dieser Traumschleife haben wir alle 111 (+ die frühere Nr. 12 -> Druidenpfad) geschafft, jetzt kommen die Moselsteige-Seitensprünge dran.
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Gemacht am 10.06.2021
Start nach links zur letzten von den 111 Traumschleifen, dann sind alle geschafft
Foto: Delleré René, Community
Manchmal etwas überflüssige Abzweigungen, besonders momentan
Foto: Delleré René, Community
Ausblick vom Aussichtsplatz Eifelblick, Ausschnitts zeigt Richtung Beulich und Morshausen
Foto: Delleré René, Community
Die unebenen Wiesenwege verlangen den Gelenken so einiges ab, manche versteckte Löcher sind nicht zu erkennen unter dem abgemähtem Gras
Foto: Delleré René, Community
Wahrlich, der flotteste Teil dieser weniger besuchten, deshalb ruhigeren Traumschleife. Einfach zum Genießen
Foto: Delleré René, Community
Die gut zu erkennende Ruine der aufgegebenen Weins-Anton-Mühle
Foto: Delleré René, Community
Oje, schon wieder, schön, aber zieht sich fast endlos und dazu eigentlich noch Blumenlos
Foto: Delleré René, Community
Ausblick vom Felsmassiv über das Baybachtal, die Sinnesbank kommt wie gerufen
Foto: Delleré René, Community
9. Man muss sich schon in diesen kleinen Wald bemühen, einen Weg hinein zu dem Tagebau-Erzabbau gibt es nicht
Foto: Delleré René, Community
Tja, wie grimmig würde der heute erst dreinschauen, korrupte Politiker a gogo, Corona-Virus, die Kirche ist auch nicht mehr das rettende Ufer, das „Fußvolk“ zum Arbeitskapital degradiert , alles geht wieder „zurück zu der Zukunft“
Foto: Delleré René, Community
Die Steinkaul, schöne zu durchquerende Stelle
Foto: Delleré René, Community
Na so was, eine kleine Blumenansammlung anstelle dieser sterilen Grasflächen findet sich doch noch!
Foto: Delleré René, Community
Sehr romantische Ecke, keiner da, das gefällt uns
Foto: Delleré René, Community
Voller Stolz und in voller Pracht zeigt sich uns die alte Eiche
Foto: Delleré René, Community
Schöne Schönstadtkapelle, etliche findet man an anderen Traumschleifen ebenfalls
Foto: Delleré René, Community
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Fotos von anderen

+ 42

Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
15,5 km
Dauer
4:15 h
Aufstieg
389 hm
Abstieg
389 hm
Rundtour aussichtsreich familienfreundlich kulturell / historisch

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