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Wanderung empfohlene Tour

Traumschleife Schwede-Bure

· 6 Bewertungen · Wanderung · Romantischer Rhein
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Tourist-Info Hunsrück-Mittelrhein - Zentrum am Park Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Traumschleife Schwede-Bure - in den Weinbergen
    Traumschleife Schwede-Bure - in den Weinbergen
    Foto: www.bogenschuss.de, Tourist-Info Hunsrück-Mittelrhein - Zentrum am Park
m 300 200 100 10 8 6 4 2 km

Rundwanderweg - Deutsches Wandersiegel - Premiumweg

Die 12 km lange Wanderung offenbart immer wieder schöne Einblicke ins Rheintal und die Schönburg.

mittel
Strecke 11,9 km
4:30 h
352 hm
352 hm
323 hm
75 hm

 

Schwede-Bure (Schweden-Born) – wie dieser wildromantische Ort genannt wird – ist seit Jahrhunderten ein Zufluchtsort der Oberweseler Einwohner.

Diese suchten dort bereits im 30-jährigen Krieg im 17. Jahrhundert Schutz vor den Schweden. In späteren Zeiten war er Treffpunkt für viele Liebende, die dort Schutz vor neugierigen Blicken fanden und ihre Liebe mit Gravuren im Schieferfels verewigten.

Die abwechslungsreiche Tour führt an vielen Kulturstätten und geschichtsträchtigen Orten vorbei, z.B. der Oberweseler Stadtmauer mit ihren Türmen, dem jüdische Friedhof und der Kalvarienberg Kapelle. Der Weg schlängelt sich – teilweise auf schmalen Pfaden – durch kleine Wäldchen, Wiesen und Weinberge. Zwischendurch laden traumhafte Aussichtspunkte zum Verweilen ein.

Die Traumschleife wurde 2022 vom Deutschen Wanderinstiut mit 71 Erlebnispunkten bewertet.

Autorentipp

Ein Blick in die 1845 erbaute Kalvarienberg-Kapelle und ein Gang über die Oberweseler Stadtmauer lohnt.

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Autor
Tourist-Info Hunsrück-Mittelrhein
Aktualisierung: 26.08.2022
Premiumweg Deutsches Wandersiegel
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
323 m
Tiefster Punkt
75 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Wegearten

Schotterweg 46,97%Naturweg 37,72%Pfad 13,32%Straße 0,68%Unbekannt 1,29%
Schotterweg
5,6 km
Naturweg
4,5 km
Pfad
1,6 km
Straße
0,1 km
Unbekannt
0,2 km
Höhenprofil anzeigen

Sicherheitshinweise

keine besonderen Sicherheitshinweise

Weitere Infos und Links

Tourist Information Oberwesel

Rathausstraße 3

55430 Oberwesel

Tel.: 0049 (0) 6744/ 71 06 24

Email: info@oberwesel.de

Web: www.oberwesel.de

Start

Oberwesel oder Parkplatz Damscheid/Hardt (75 m)
Koordinaten:
DD
50.107390, 7.726305
GMS
50°06'26.6"N 7°43'34.7"E
UTM
32U 408922 5551347
w3w 
///besonders.bleistift.mörser
Auf Karte anzeigen

Ziel

Oberwesel oder Parkplatz Damscheid/Hardt

Wegbeschreibung

Los geht es am Schaarplatz im Herzen von Oberwesel. Der Beschilderung folgend gelangt man, vorbei an einem mittelalterlichen Brunnen und einem kleinen Weinberg, über einen schmalen Pfad in den Schützengraben. Dieser führt entlang der mittelalterlichen Stadtmauer mit ihren Verteidigungstürmen nach Norden zur Martinskirche, einer um 1350 erbauten ehemaligen Stiftskirche.

Nachdem die Straße überquert wurde, führt ein schmaler Pfad bergauf entlang alter Gartengrundstücke zum „Michelfeld“. Wenig später wird der Aussichtspunkt „Auf dem Kackstuhl“ erreicht. Hier bietet sich eine herrliche Aussicht auf den Rhein.

Nun geht es langsam ansteigend hinauf zur Hardthöhe und anschließend über Wiesen und Felder mit traumhaften Ausblicken weiter zum ca. 2700 qm großen ehemaligen Jüdischen Friedhof. Das älteste der Grabmäler datiert vermutlich auf das Jahr 1718, die letzte Beisetzung fand am 25. Januar 1942 statt.

Nach einem weiteren Kilometer - zunächst noch bergauf und dann leicht bergab – kommt man zur „Rheingoldschänke“, deren wunderschöne Terrasse zu einer Rast einlädt.

Frisch gestärkt folgen wir dem Weg durch Weiden, Wiesen und ein kurzes Waldstück zur „Guckshöll“, die uns einen fantastischen Blick durch das Niederbachtal bis zum Rhein mit der Martinskirche sowie dem Katzen- und Ochsenturm eröffnet.

Von dort steigt der Weg an einer Tannenschonung vorbei nochmals kurz an, bis der höchste Punkt der Tour erreicht ist und man den Fernblick in alle Richtungen genießen kann. Wer einen kleinen Abstecher nach Damscheid machen möchte, um z. B. einen Blick in die im 12. Jh. erbaute Kirche Johannes d. T. mit ihrem romanischen Turm zu werfen, hat es von hier aus nicht mehr weit.

Ansonsten geht es nun nach Süden zum Wanderparkplatz „Hardt“ und von dort weiter über einen schönen Wiesenweg umsäumt von blühenden, duftenden Büschen. Nach ca. 2 km, kurz hinter dem Aussichtspunkt „Hunsrück“, biegt man links in einen kleinen Pfad ab, der nach wenigen Metern durch Niederwald auf den Weg zurück nach Oberwesel führt. Man kommt alsbald zu einem Steinbruch, an dem sich sehr schön die ca. 300 bis 400 Millionen Jahre alten Schieferschichten erkennen lassen. Weiter geht’s gen Osten entlang von zunächst brachliegenden und dann bewirtschafteten Weinbergen.

Unmittelbar bevor der Weg wieder asphaltiert wird, steigt man links auf die Weinbergsmauer. Die nächsten 80 m geht es am Fuße der Weinberge entlang und man kann sich dort über den Oberweseler Wein und die Weinbergslage Goldemund informieren. Rechterhand sieht man das kleine Winzerdörfchen Engehöll mit der 1925 im Neobarockstil auf einem Felsrücken errichteten „Schmerzhaften-Muttergottes Kirche“. Leicht ansteigend geht es weiter durch die Weinberge, vorbei an einem alten Schieferunterstand der Winzer. Voraus thront die Schönburg, die umso mächtiger erscheint, je näher man kommt.

Nach ca. 1 km führt ein Pfad mit großen Stufen links hinauf in ein herrliches Eichenwäldchen. Der „Landsknechtsblick“ mit seiner Aussicht auf Oberwesel und den Rhein lädt zu einer kurzen Verschnaufpause ein, ehe man über einen waldigen Pfad dann endlich den „Schwede-Bure“ erreicht! Dieser wildromantische Ort bezauberte schon immer die Liebespaare, die ihre Liebesschwüre dort im Schieferfelsen verewigten. Wer möchte, kann auch heute ein Herzchen in die extra dafür aufgestellte Schiefertafel ritzen. Weiter geht der Pfad zur 1845 erbauten Kalvarienberg-Kapelle, die früher Ziel von Prozessionen war. Es lohnt sich, einen Blick hinein zu werfen, oder links an der Tür mit dem Seil die Glocke zu läuten, die in ganz Oberwesel zu hören ist. In umgekehrter Reihenfolge geht es nun den Kreuzweg hinab und bald erreicht man wieder die ersten Häuser von Oberwesel am Schützengaben – dem Ausgangspunkt. Wer vor der Wanderung noch nicht die Stadt der Türme und des Weins erkundet hat, sollte dies nun machen.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Mit Bus und Bahn an/ab Bahnhof Oberwesel - Fahrplanauskunft

Anfahrt

Entlang der B9 aus Richtung Koblenz und Bingen

Parken

An der B9

Parkplatz Bahnhof Oberwesel

Wanderparkplatz Damscheid/Hardt

 

Koordinaten

DD
50.107390, 7.726305
GMS
50°06'26.6"N 7°43'34.7"E
UTM
32U 408922 5551347
w3w 
///besonders.bleistift.mörser
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Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Ausrüstung

festes Schuhwerk/Wanderschuhe sind von Vorteil


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Bewertungen

3,8
(6)
Petra Dohr
01.09.2022 · Community
Von Km 6 bis 10 ist der Weg sehr langweilig. Man geht nur geradeaus zwischen ehemaligen Weinbergen ohne Schatten.
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Gemacht am 30.08.2022
Delleré René 
22.08.2022 · Community
Gestartet in Oberwesel gegen den Uhrzeigersinn (wichtig und richtig) bei der unübersehbaren Martinskirche geht’s erst mal richtig bergauf. Verschnaufpause am Aussichtspunkt mit dem speziellen Namen „Auf dem Kackstuhl“ war sehr willkommen. Kleiner Abstecher zum jüdischen Friedhof dessen Geschichte bis auf das Jahr 1718 zurückgeht. Nach 3 Km ist der erste Aufstieg geschafft, insgesamt geht es aber eigentlich fast 7 Km bergauf. Des Weiteren war der Weg entlang der verlassenen Weinberge Richtung Engehöll / Oberwesel auch anstrengend, obwohl leicht bergab strahlten die Felsen und die Steinmauern bei 32° Hitze die Sonne spürbar auf uns zurück. Kommt noch ein Stück bergauf über geteerte Straße und einen kurzen Abschnitt über eine Weinbergsmauer, dann geht es flott bergab über einen Waldpfad, vorbei an der Kalvarienberg-Kapelle, weiter dann über einen Kreuzweg. Oberwesel zeigt sich als sehr spezielle und schöne Stadt mit den Kirchen, Türmen inklusive sehr gut erhaltene Stadtmauer und etlichen im alten Stil renovierte Häuser. Der Weg ist anstrengend vor allem bei 32 ° Außentemperatur, man geht doch etliche Kilometer übers freie Wege, die Felsen und die Steinmauern strahlen dazu die aufgestaute Wärme enorm zurück. Auch wenn laut Karte der Rückweg ab Km 7 durch Wald ginge, das täuscht, man ist voll der Sonne bis Km 10,5 ausgesetzt und fast alle Sitzgelegenheiten sowie Aussichtspunkte bilden da keine Ausnahme. Die Aussichten auf dem ersten Drittel sowie das letzte Drittel wirklich gut, die enorme Schönburg zeigt sich auf dem Rückweg von ihrer schönsten Seite. Aber auch Oberwesel selbst ist schon eine Ansage mit seinen Bauwerken, absolut sehenswert sowohl fern wie nah. Fazit: Anstrengend, ein Großteil der Wanderung (selbst auf Waldwegen) doch der Sonne voll ausgesetzt, sehr schöne abwechselnde Aussichten und Oberwesel dazu ebenfalls absolut top. Die Rheingoldschänke hat am Dienstag geschlossen, was leider genau unser Wandertag war. Getränke mitnehmen enorm wichtig! Zum Glück gibt es sehr viele Rastmöglichkeiten, allerdings ist davon auch eine bedeutende Anzahl voll der Mittagssonne ausgesetzt.
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Gemacht am 09.08.2022
Startpunkt bei der Martinskirche, die natürlich mit dem dazugehörendem Garten ebenfalls besichtigt wurde
Foto: Delleré René, Community
Unser erster Rastplatz mit Aussicht (und Sonne), der Name „Auf dem Kackstuhl“ etwas speziell
Foto: Delleré René, Community
Uff, voll in der Sonne dazu stramm bergauf
Foto: Delleré René, Community
Absolut zu besichtigen, das erste Grab soll aus dem Jahre 1718 sein!
Foto: Delleré René, Community
Kurz hinter dem leider an unserem Wandertag (Dienstag) geschlossenem Gasthaus „Rheingoldschänke“
Foto: Delleré René, Community
Oha, kein Waldweg wie ich laut Kartenansicht gedacht hatte, eher genau das Gegenteil.
Foto: Delleré René, Community
Früherer Steinbruch, bei der Hitze selbst bei Nichtstun erschöpfend
Foto: Delleré René, Community
Kleiner Abstecher über die Weinbergsmauern
Foto: Delleré René, Community
Engehöll mit der bekannten Marienkapelle
Foto: Delleré René, Community
Die Schönburg, von weitem sichtbare Präsenz
Foto: Delleré René, Community
Die Kalvarienberg-Kapelle, passt zum romantisch flottem Waldpfad
Foto: Delleré René, Community
Die Stationen des Kreuzweges, die meisten scheinen neuerer Bauart zu sein da es noch ältere gibt
Foto: Delleré René, Community
Tja, das ist mal ein Foto-Shooting, da konkurriert der Adel mit der Kirche. Übrigens ein Muss, die Besichtigung der Liebfrauenkirche mit Ihren enormen wertvollen Kunstschätzen !
Foto: Delleré René, Community
Auch der Abstieg ein Highlight der Wanderung, traumhafte Aussichten und flotte Stadtwege auf einem Traumpfad vereint
Foto: Delleré René, Community
So, noch eine „Teil-Draufsicht“ auf Oberwesel in Fließrichtung des Rheins und eine schöne Wanderung geht zu Ende
Foto: Delleré René, Community
Benjamin Günthner
25.06.2022 · Community
Kurzweilige Runde mit schönen Blicken auf Rheintal, Schönburg und Hunsrück. Die Seite der Schwedenbure ist gespickt mit steilen Weinbergen. Interessant und gut beschrieben ausgeschildert ist auch das Stück entlang der alten Stadtmauer mit Wehrtürmen bei Oberwesel. Viele Rastmöglichkeiten und insbesondere die Panoramaschauckel lädt ein, kurz die Beine hochzulegen.
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Fotos von anderen

+ 18

Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
11,9 km
Dauer
4:30 h
Aufstieg
352 hm
Abstieg
352 hm
Höchster Punkt
323 hm
Tiefster Punkt
75 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit

Statistik

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Funktionen
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Karten und Wege
  • 25 Wegpunkte
  • 25 Wegpunkte
Strecke  km
Dauer : h
Aufstieg  Hm
Abstieg  Hm
Höchster Punkt  Hm
Tiefster Punkt  Hm
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