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Vitaltour Felsengarten

· 18 Bewertungen · Wanderung · Nahe
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  • Rathaus Simmertal mit Naturkundlichem Museum
    / Rathaus Simmertal mit Naturkundlichem Museum
    Foto: T
  • / Blick auf den schroffen Felsengarten
    Foto: Konrad Friedgen, Community
  • / Blick von der Uhuwarte
    Foto: Hans-Jürgen Becker, Community
  • /
    Foto: Marion Juretko, Community
m 500 400 300 200 12 10 8 6 4 2 km Felsenköpfchen Rabenkanzel Uhuwarte
Der Rundwanderweg durch die Gemarkung "Felsengarten" besticht durch landschaftliche Kontraste und naturkundliche Vielfalt, einem besonderen Markenzeichen der Region an der Nahe. 
mittel
Strecke 13,8 km
4:05 h
325 hm
325 hm
425 hm
250 hm

Der Name des Weges nimmt Bezug auf die schroffen, wild zerklüfteten Gesteinsformationen des unteren Kellenbachtals verbunden mit einer außergewöhnlich vielfältigen, zum Teil sehr seltenen Faunen- und Florengemeinschaft.

Der Wanderweg ''Felsengarten" bietet sowohl weitschweifende Panoramablicke auf die Wanderregion an der Nahe als auch ein kleinräumiges, reich strukturiertes Landschaftsbild. Herauszustellen ist der Wegabschnitt "Felsengarten'', der mit seiner Geologie, Flora und Fauna einzigartig in Rheinland-Pfalz ist.
Durch die geschickte Streckenführung gewährt er dem Wanderer auf kurze Distanz sowohl traumhafte Einblicke in das tief eingeschnittene, zerklüftete Kellenbachtal als auch in das mild geformte Tal der Nahe. Beinahe grenzenlos weit kann der Blick auf die mächtigen, waldbestandenen Bergrücken des Hunsrücks schweifen. In nicht minder beeindruckender Weise liegt dem Wanderer das flachwellige, überwiegend landwirtschaftlich geprägte Nordpfälzer Bergland mit dem alles überragenden Donnersberg zu Füßen.

Autorentipp

Auszeit machen und den Blick in die Ferne schweifen lassen.
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
425 m
Tiefster Punkt
250 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Trittsicherheit wird vorausgesetzt

 

Weitere Infos und Links

Tourist-Information Kirner-Land,  Kirchstr. 3, 55606 Kirn, Tel.: 06752 135-155, E-Mail: tourismus@kirner-land.de, www.kirner-land.de

Start

Ev. Kirche neben dem hist. Rathaus in Simmertal (209 m)
Koordinaten:
DD
49.815070, 7.521453
GMS
49°48'54.3"N 7°31'17.2"E
UTM
32U 393632 5519118
w3w 
///weisheit.mettwurst.keller

Ziel

Ev. Kirche neben dem hist. Rathaus in Simmertal

Wegbeschreibung

Die Wanderung nimmt ihren Ausgangspunkt am ältesten Rathaus des Naheraums, dem historischen Rathaus von Simmertal aus dem Jahr 1499. Heute hat die Gemeinde im Rathaus ein naturkundliches Museum mit einer paläontologischen Sammlung des Hunsrück-Naheraums untergebracht. Wir wandern vorbei an alten Obstbaumbeständen und Kleingärten des Apfelbachtals und erreichen auf unserem Weg einen schattigen, strukturreichen Wald. Vorbei an einem alten Steinbruch, wo einst vulkanisches Gestein gebrochen wurde, bietet sich uns am Braunenberg angelangt ein einzigartiger Panoramablick über das Naheland. Entlang eines von Singvögeln bevölkerten Heckensaums erschließen sich uns immer wieder schöne Aussichten in die Landschaft. Am Habichtskopf haben wir den höchsten Aussichtspunkt mit 425 m erreicht.

Am Wanderparkplatz Randhahn's Ruh überqueren wir auf unserem Wanderweg den Apfelbach und folgen der Gemarkungsgrenze zwischen Simmertal und Horbach, markiert durch auffällige alte Grenzsteine. Anschließend wandern wir durch die artenreichen Halbtrockenrasen in einer Niederwald- und Heckenlandschaft des Vogelsbergs. Der Wanderweg wendet sich jetzt in nördlicher Richtung dem beschaulichen Ort Horbach zu, bevor wir uns dem Höhepunkt der Wanderung, dem "Felsengarten" nähern.

Der jetzt folgende Abschnitt mit Aussichtskanzeln in exponierter Lage entlang des Simmerbachtals ist zweifellos als krönender Höhepunkt des Weges zu bezeichnen. Von den Aussichtskanzeln Falkenstein, Uhuwarte, Rabenkanzel und Felsenköpfchen öffnet sich uns ein atemberaubender Blick in dasSimmerbachtal, mit einer außergewöhnlichen, südeuropäisch geprägten Pflanzenwelt. Die Schutzhütte Falkenstein lädt uns zu einer ausgiebigen Rast ein. Das gesamte untere Simmerbachtal ist großflächig als Flora-Fauna-Habitat Schutzgebiet und Vogelschutzgebiet ausgewiesen. Die auffallend grün gefärbten Schiefergesteine im Bereich der Rabenkanzel gehören zu den ältesten Gesteinen in Rheinland-Pfalz. Der Wanderweg führt uns zum Abschluss durch Weinbergsbrachen, alte Obstbaumbestände und Heckenland unserem Ausgangspunkt, dem Ort Simmertal zu.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Bahnhof Martinstein, ca. 1 km Fußweg bis Simmertal oder Bahnhof Kirn und weiter Mo-Fr (wenige Fahrten) mit Buslinien 273, 281 oder 288 bis Simmertal, Giloy; Fahrpläne unter www.rnn.info

Anfahrt

A61 Ausfahrt Bad Kreuznach, weiter Richtung Bad Kreuznach/Idar-Oberstein, der B41 folgen bis Kreisel Simmertal, Ausfahrt B421 Richtung Simmertal

Parken

Parkplatz am hist. Rathaus und an der Ev. Kirche

Koordinaten

DD
49.815070, 7.521453
GMS
49°48'54.3"N 7°31'17.2"E
UTM
32U 393632 5519118
w3w 
///weisheit.mettwurst.keller
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Topographische Karte Naturpark Soonwald-Nahe, Blatt 2 Kirn, 1:25.000

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Topographische Karte Naturpark Soonwald-Nahe, Blatt 2 Kirn, 1:25.000

Ausrüstung

Festes Schuhwerk erforderlich

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Bewertungen

3,7
(18)
Marion Juretko
11.09.2021 · Community
Das war wirklich eine sehr schöne Tour. Super ausgeschildert. 😀
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Gemacht am 11.09.2021
Foto: Marion Juretko, Community
Foto: Marion Juretko, Community
Foto: Marion Juretko, Community
Foto: Marion Juretko, Community
Foto: Marion Juretko, Community
Thomas Fickinger 
22.02.2021 · Community
Toller Weg, der auf der einen Seite spektakuläre Hangpfade zum Simmerbachtal hin bietet. Da sollte man unbedingt die Aussichtskanzeln mit einbeziehen und sich etwas Zeit nehmen. Auf der anderen Seite gibt es tolle Panoramawege auf der Höhe. Hier gibt es wiederum zum einen tolle Ausblicke ins Nahetal, auf der anderen Seite öffnet sich die Landschaft zum Soonwald hin. Diese Unterschiede, fast schon Kontraste, machen die Wanderung für aufmerksame Wanderer sehr interessant und reizvoll. Der Weg sollte aufgrund einigen Auf- und Abs durchaus nicht unterschätzt werden. Was mir gefehlt hat: Infotafeln zur Landschaft. Die habe ich allerdings auch schon auf anderen Vitaltouren teils vermisst. Die Ausschilderung an sich, die Kilometerangaben, sind einwandfrei. Es gibt auch immer wieder mal Tafeln von Lehrpfaden, die mit übernommen wurden. Allerdings wäre es eine Bereicherung, wenn man auch mal an die Hand bekäme, welche Orte und Erhebungen da so vor einem liegen.
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+ 20

Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
13,8 km
Dauer
4:05 h
Aufstieg
325 hm
Abstieg
325 hm
Höchster Punkt
425 hm
Tiefster Punkt
250 hm
aussichtsreich geologische Highlights faunistische Highlights Rundtour Einkehrmöglichkeit botanische Highlights

Statistik

  • Inhalte
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Funktionen
2D 3D
Karten und Wege
  • 8 Wegpunkte
  • 8 Wegpunkte
Strecke  km
Dauer : h
Aufstieg  Hm
Abstieg  Hm
Höchster Punkt  Hm
Tiefster Punkt  Hm
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