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Gallorömische Tempelanlage Martberg

Site historique · Mosel-Saar
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  • Galloröm. Tempelanlage
    / Galloröm. Tempelanlage
    Photo: Tourist-Information Treis-Karden
  • Tempelanlage
    / Tempelanlage
    Photo: Tourist-Information Treis-Karden
  • Tempelanlage 2
    / Tempelanlage 2
    Photo: Tourist-Information Treis-Karden
  • Infotafel "Straße der Römer"
    / Infotafel "Straße der Römer"
    Photo: Tourist-Information Treis-Karden
  • Römergruppe
    / Römergruppe
    Photo: Tourist-Information Treis-Karden
  • Modell Martberg
    / Modell Martberg
    Photo: Tourist-Information Treis-Karden

Zwischen Pommern und Karden, ca. 180 m hoch über der Mosel liegt der Martberg. Hier wird die wechselvolle Geschichte des Mosellandes in einem Verschmelzungsprozess von den Kelten zu den Römern sichtbar. Der Martberg ist ein wichtiger Bestandteil der moselländischen Kulturlandschaft. Das Plateau des Martberges beherrschte in verkehrsgünstiger Lage den Ostteil des Treverergebietes bis zu den fruchtbaren Böden des Neuwieder Beckens. Noch heute zeugt eine kilometerlange dreiphasige, durch Holzbalken und Steinmauern stabilisierte Pfostenschlitzmauer von der Macht und dem Repräsentationsbedürfnis der spätkeltischen Siedlung etwa 100 v. Chr. An der höchsten Stelle des Bergs stand in keltischer und römischer Zeit ein Heiligtum, das dem Mars geweiht war, dessen Verehrung dem Martberg seinen Namen gab. In der Blütezeit dieser Kultanlage (ca. 200 n. Chr.) standen hier zahlreiche Tempelbauten. In den Jahren 1994 bis 1999 legte das Landesamt für Denkmalpflege in Koblenz, mit Unterstützung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft, die Tempelanlage teilweise frei. Erstmalig gelang innerhalb Deutschlands der Nachweis eines keltischen Kultplatzes, der ohne Unterbrechung über 500 Jahre bis in die Spätantike von Pilgern aufgesucht worden war. Letztendlich steht auch das frühchristliche Zentrum in Karden in der Kontinuität des Kultbezirks auf dem Martberg. Von der langen Baugeschichte des Heiligtums sprechen zehn nachgewiesene Bauphasen. Einen Einblick in das Kultgeschehen vor 2000 Jahren geben die zahlreichen Fundstücke, darunter knapp 8000 keltische und römische Münzen, sowie Waffen und Werkzeuge. Aus keinem Heiligtum Deutschlands stammt bisher ein solch umfangreiches und reichhaltiges Fundensemble. In römischer Zeit wurde eine prächtige Tempelanlage über dem keltischen Kultplatz errichtet. Die ansässige Bevölkerung suchte weiterhin den traditionsreichen Kultplatz auf. Erst im Zuge der Christianisierung verfiel das Heiligtum und geriet, bis auf den Namen der in römischer Zeit verehrten Gottheit, in Vergessenheit. Mit der Rekonstruktion der Tempelanlage auf dem Martberg wurde im Jahr 2003 begonnen. Die offizielle Eröffnung fand am 29. April 2006 statt. Über die Ausgrabungsstätte und die Funde des keltisch-römischen Heiligtums auf dem Pommerner Martberg informiert die Ausstellung im Bürgerhaus, Am Spilles, in Pommern. Die Keltisch-Römische Abteilung im Stiftsmuseum Treis-Karden zeigt die archäologischen Funde, die die Entwicklung des Martberges dokumentiert. Führungen: Die Tempelanlage auf dem Martberg und die 2000-jährige Religionsgeschichte im Stiftsmuseum, im OT Karden, können Sie in verschiedenen Führungen erleben. Die Führungen werden geleitet durch Mitglieder des Fördervereins Martberg und des Freundeskreis Stiftsmuseum. Führung auf dem Martberg: 31,00 Euro Grundpreis bis 25 Personen; 1,00 Euro jede weitere Person (Dauer: ca. 1 Std.) Führung Stiftsmuseum: 31,00 Euro, zzgl. 2,00 Euro p. Person Museumseintritt (Dauer: ca. 1 Std.) Führung Martberg und Stiftsmuseum: 60,00 Euro Grundpreis bis 25 Personen; 1,00 Euro jede weitere Person; zzgl. 2,00 Euro p. Person Museumseintritt, (Dauer: ca. 2,0 Std.) Auskunft und Anmeldung: Tourist-Information Treis-Karden, St. Castor-Str. 87, 56253 Treis-Karden, Tel. 02672-915 7700, Fax 02672-915 7696, info@ferienland-treis-karden.de, www.treis-karden.de Ein kostenloser Infoflyer ist bei der Tourist-Information erhältlich (Download unter "Weitere Information"). Unsere Büchertipps: "Der gallorömische Tempelbezirk auf dem Martberg bei Pommern", 2006, 10 Euro Die Broschüren sind erhältlich bei der Tourist-Information Treis-Karden, St. Castor-Str. 87, 56253 Treis-Karden, Tel. 02672-915 7700, Fax 02672-915 7696, info@ferienland-treis-karden.de, www.treis-karden.de

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Mai bis Oktober: Fr-So und Feiertagen 11-17 Uhr

Prix:

Zwischen Pommern und Karden, ca. 180 m hoch über der Mosel liegt der Martberg. Hier wird die wechselvolle Geschichte des Mosellandes in einem Verschmelzungsprozess von den Kelten zu den Römern sichtbar. Der Martberg ist ein wichtiger Bestandteil der moselländischen Kulturlandschaft. Das Plateau des Martberges beherrschte in verkehrsgünstiger Lage den Ostteil des Treverergebietes bis zu den fruchtbaren Böden des Neuwieder Beckens. Noch heute zeugt eine kilometerlange dreiphasige, durch Holzbalken und Steinmauern stabilisierte Pfostenschlitzmauer von der Macht und dem Repräsentationsbedürfnis der spätkeltischen Siedlung etwa 100 v. Chr. An der höchsten Stelle des Bergs stand in keltischer und römischer Zeit ein Heiligtum, das dem Mars geweiht war, dessen Verehrung dem Martberg seinen Namen gab. In der Blütezeit dieser Kultanlage (ca. 200 n. Chr.) standen hier zahlreiche Tempelbauten. In den Jahren 1994 bis 1999 legte das Landesamt für Denkmalpflege in Koblenz, mit Unterstützung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft, die Tempelanlage teilweise frei. Erstmalig gelang innerhalb Deutschlands der Nachweis eines keltischen Kultplatzes, der ohne Unterbrechung über 500 Jahre bis in die Spätantike von Pilgern aufgesucht worden war. Letztendlich steht auch das frühchristliche Zentrum in Karden in der Kontinuität des Kultbezirks auf dem Martberg. Von der langen Baugeschichte des Heiligtums sprechen zehn nachgewiesene Bauphasen. Einen Einblick in das Kultgeschehen vor 2000 Jahren geben die zahlreichen Fundstücke, darunter knapp 8000 keltische und römische Münzen, sowie Waffen und Werkzeuge. Aus keinem Heiligtum Deutschlands stammt bisher ein solch umfangreiches und reichhaltiges Fundensemble. In römischer Zeit wurde eine prächtige Tempelanlage über dem keltischen Kultplatz errichtet. Die ansässige Bevölkerung suchte weiterhin den traditionsreichen Kultplatz auf. Erst im Zuge der Christianisierung verfiel das Heiligtum und geriet, bis auf den Namen der in römischer Zeit verehrten Gottheit, in Vergessenheit. Mit der Rekonstruktion der Tempelanlage auf dem Martberg wurde im Jahr 2003 begonnen. Die offizielle Eröffnung fand am 29. April 2006 statt. Über die Ausgrabungsstätte und die Funde des keltisch-römischen Heiligtums auf dem Pommerner Martberg informiert die Ausstellung im Bürgerhaus, Am Spilles, in Pommern. Die Keltisch-Römische Abteilung im Stiftsmuseum Treis-Karden zeigt die archäologischen Funde, die die Entwicklung des Martberges dokumentiert. Führungen: Die Tempelanlage auf dem Martberg und die 2000-jährige Religionsgeschichte im Stiftsmuseum, im OT Karden, können Sie in verschiedenen Führungen erleben. Die Führungen werden geleitet durch Mitglieder des Fördervereins Martberg und des Freundeskreis Stiftsmuseum. Führung auf dem Martberg: 31,00 Euro Grundpreis bis 25 Personen; 1,00 Euro jede weitere Person (Dauer: ca. 1 Std.) Führung Stiftsmuseum: 31,00 Euro, zzgl. 2,00 Euro p. Person Museumseintritt (Dauer: ca. 1 Std.) Führung Martberg und Stiftsmuseum: 60,00 Euro Grundpreis bis 25 Personen; 1,00 Euro jede weitere Person; zzgl. 2,00 Euro p. Person Museumseintritt, (Dauer: ca. 2,0 Std.) Auskunft und Anmeldung: Tourist-Information Ferienland Treis-Karden, St. Castor-Str. 87, 56253 Treis-Karden, Tel. 02672-915 7700, Fax 02672-915 7696, info@ferienland-treis-karden.de, www.treis-karden.de Ein kostenloser Infoflyer ist bei der Tourist-Information erhältlich (Download unter "Weitere Information"). Unsere Büchertipps: "Der gallorömische Tempelbezirk auf dem Martberg bei Pommern", 2006, 10 Euro Die Broschüren sind erhältlich bei der Tourist-Information Ferienland Treis-Karden, St. Castor-Str. 87, 56253 Treis-Karden, Tel. 02672-915 7700, Fax 02672-915 7696, info@ferienland-treis-karden.de, www.treis-karden.de

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Y aller en train, en voiture ou en vélo

Pommern
3.11., 9:30, AM–14:00 heures
Réservation nécessaire
Organisateur: Tourist-Information Treis-Karden | Source: Mosellandtouristik GmbH

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Type
Nom
Distance
Durée
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Dénivelé négatif
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Gallorömische Tempelanlage Martberg

FördervereinBurgstr. 24 
56829 Pommern
Téléphone +49 2672 9149513

Propriétés

Destination
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Lenus-Mars-Weg

20.08.2015
moyen
4,8 km
1:36 h.
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197 m
de Tourist-Information Treis-Karden,  Mosellandtouristik GmbH
Auto tour/Route touristique · Eifel

Moselschiefer-Straße

19.04.2016
103,5 km
4:25 h.
1180 m
1180 m
de FERIENSTRASSEN.INFO,  FERIENSTRASSEN.INFO
Sentier de grande randonnée labellisé · Mosel-Saar

Moselhöhenweg (Eifelseite) (M) – Gesamtverlauf

19.07.2017
difficile
217,4 km
65:29 h.
5399 m
5469 m
de Hans-Eberhard Peters,  Eifelverein e. V.
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